Bei all den Erfolgen unserer Kurse möchten wir unbedingt darauf hinweisen, dass diese Erfolge niemals möglich gewesen wären, wenn wir uns nicht auf die Hilfe unserer Partner hätten verlassen können.
Jeder der aufgeführten Partner hat seinen Teil dazu beigetragen, dass Straßenverkehr ein gutes Stück sicherer werden konnte.

Die Liste unserer Partner, die unter diesem Link zu finden ist, kann nicht vollständig sein. Sie wird ständig ergänzt und sollte jemand fehlen, bitten wir um einen kleinen Hinweis und möchten uns an dieser Stelle für diese Nachlässigkeit entschuldigen.

Wer? Warum? Was? Das Grundsätzliche!

Wer sind wir?

Die PROFI – INITIATIVE Fahrlehrer PIF e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der seine Aufgabe in der Entwicklung von Programmen zur Minimierung des Unfallrisikos sieht.

Warum kamen wir darauf?

Ende der siebziger Jahre verunglückte eine ehemalige Fahrschülerin eines Fahrlehrers kurz nach ihrer Führerscheinprüfung tödlich. Der betroffene Fahrlehrer, der bis dahin von der Güte seiner Ausbildung überzeugt war, konnte nicht verstehen, wie man in einer derart offensichtlichen Gefahr so falsch reagieren konnte.

Was machen wir?

Mit vielen anderen Kollegen fing dieser Fahrlehrer an, sich ernsthaft mit den physikalischen Abläufen eines Unfalles und den physischen und psychischen Voraussetzungen des Verursachers auseinanderzusetzen.

Dabei wurden viele schwer erkennbare, tragische Fehler der traditionellen Führerscheinausbildung aufgedeckt. Schwer erkennbar und tragisch, weil Vieles durchaus logisch erscheint, in der Folge aber zu höchst kritischem Verhalten führen kann.

Diese Erkenntnisse zwangen uns, nach und nach völlig neue Wege in der Schulung der Gefahrenwahrnehmung zu gehen. Trotz des offensichtlichen Erfolges unserer neuen Ausbildungswege hatten wir Probleme mit nachvollziehbaren Erklärungen hierfür. Erst im Jahre 2006, als wir uns eher zufällig mit den Ergebnissen neuster Gehirnforschung beschäftigten, ergaben sich die Erklärungen wie von selbst.

Funktionierende Gefahrenwahrnehmung ist weder beim Kind noch beim Erwachsenen das Ergebnis eines rational durchdachten Prozesses. Es sind unterbewusst gesteuerte Automatismen, die von vorhandenen Situationsmustern abhängig sind, die ihrerseits die dann hoffentlich richtigen automatisierten Handlungen einleiten.

Kritische Situationen bis hin zu Unfällen, sind das Ergebnis eines Irrglaubens etwas im Griff zu haben, das man aber offensichtlich gar nicht in der Lage war zu leisten!

Das Wort spielt hierbei eine herausragende Rolle. Mit Worten allein wird man aber bei der präventiven Einstellung eines Menschen nichts Positives erreichen können, dafür aber unglaublich viel Negatives. Allein der Glaube, eine real nicht mehr händelbare kritische Situation im Griff zu haben, führt in einer Gefahr zu einer Handlungslähmung oder Überreaktion.

Dieses hoffentlich unbeschadet überstandene negative Situationserlebnis führt dann zu einer grundsätzlichen und nachhaltigen Verhaltensänderung.

Das Paradoxe daran ist, dass solche Situationserlebnisse zwar das Verhalten des Erlebnisträgers automatisch unterbewusst ändern, nichts aber an der Einstellung seines vermeidlichen Könnens in gleichen oder ähnlichen Situationen. Was nur heißen kann, dass solche Erlebnisse leider nicht bewusst analytisch verarbeitet werden, sondern nur unterbewusst. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass man etwas voller Überzeugung erzählt, dass man aber selber in einer Gefahr niemals tun würde, weil man gar nicht mehr in eine solche oder ähnliche Situation kommen kann.

Jede ausbildende oder erzieherische Maßnahme, führt so bei dem Betroffenen auf kurz oder lang zu kritischen Situationen.

Das Grundsätzliche!

Die traditionelle Führerscheinausbildung ist eine Vermittlung von Regeln und Funktionalität, die wichtige sicherheitsrelevante Verknüpfungsfähigkeiten vermissen lässt und obendrein auch noch Inhalte lehrt, die ihre Lernenden irgendwann auch noch in ernsthafte Schwierigkeiten bringen kann.

Eine fundierte Ausbildung, die ihren Fokus auf Sicherheit richtet, muss immer hinterfragen, welchen Einfluss die Lehre auf das unterbewusste Handeln seines Zuhörers haben kann. Ferner muss sie jeder Frage nach einem „Warum?“ standhalten.

Das krasseste Beispiel in der traditionellen Führerscheinausbildung ist hierfür der Umgang mit der Bremse.

Sollten wir uns wirklich über die vielen Schwerverletzten und Verkehrstoten wundern, die gnadenlos ungebremst aus Kurven fliegen und frontal Bäume treffen? Unsere traditionelle Führerscheinausbildung stellt das Bremsen in Kurven derart in Frage, dass es einem Verbot gleichkommt!
Hier werden unterbewusste Blockaden aufgebaut, die jeden Tag ihre Opfer fordert.

Weitere Beispiele ließen sich beliebig fortsetzen.

Wir haben mit den uns angeschlossenen Fahrlehrern das Unfallrisiko von Fahranfängern auf ein noch nie dagewesenes Maß reduzieren können. Entsprechende Zahlen sind durch uns nachweisbar.

Die Kerninhalte unserer Programme leisten mittlerweile aber auch in vielen anderen Bereichen der mobilen Sicherheit wertvolle Arbeit.

Besonders stolz sind wir auch auf unsere Programme für Kinder- und Heranwachsende.

Das Feedback der Schulen ist beeindruckend.

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